Über unsere Bäckerei

Unsere Geschichte

Der Familienbetrieb „Bäckerei Wolf“ besteht seit fast 120 Jahren Im Juli 1898, so belegen es die alten Aufzeichnungen, kaufte Franz Wolf gemeinsam mit seiner Ehefrau Katharina (geb. Leich) das Homberger Gasthaus „Zum letzten Heller“.  Verkäufer war seinerzeit der Homberger Ludwig Hartmann. Im Zusammenhang mit dem Kauf, so ist es auf einem Originaldokument nachzulesen, musste der aus Kirchhain stammende Franz Wolf zunächst einen schriftlichen Antrag stellen, um für den Umzug von Kirchhain nach Homberg eine Genehmigung zu erhalten. Hintergrund war der mit dem Umzug verbundene Wechsel des Verwaltungsbezirkes, aus dem man seinerzeit nur mit Genehmigung wegziehen durfte. Die Grundlage von Franz Wolf zur Selbständigkeit und der Führung eines Familienbetriebes findet sich in seinem Elternhaus, dem heute noch in Familienbesitz befindlichen Gasthaus „Zur Sonne“ in Kirchhain.

Hintergrund war der mit dem Umzug verbundene Wechsel des Verwaltungsbezirkes, aus dem man seinerzeit nur mit Genehmigung wegziehen durfte. Die Grundlage von Franz Wolf zur Selbständigkeit und der Führung eines Familienbetriebes findet sich in seinem Elternhaus, dem heute noch in Familienbesitz befindlichen Gasthaus „Zur Sonne“ in Kirchhain. Kurz nach der Übernahme der traditionsreichen Homberger Gaststätte im Jahre1898 erweiterte Franz Wolf den Betrieb um eine Bäckerei. In der zweiten Generation übernahmen Sohn Heinrich und dessen Ehefrau Else (geb. Handstein) den Familienbetrieb. Der Betrieb wurde ständig erweitert.

Das Haus wurde aufgestockt, vergrößert und in einzelnen Etappen weiter  umgebaut. Einen gewaltigen Schnitt gab es im Jahre 1963, als das gesamte Gebäude einer Straßenbaumaßnahme weichen musste. Eine Verbreiterung der Ortsdurchfahrt machte es notwendig, dass das Haus mit den Betriebsräumen zunächst abgerissen werden musste und im Anschluss  in zwei Bauabschnitten um einige Meter versetzt wieder aufgebaut wurde. Vor mehr als 40 Jahren übernahm Reinhard Wolf, der Sohn von Heinrich Wolf, den Betrieb in der dritten Generation, gemeinsam mit Ehefrau Irmtraud (geb. Isenberg).

Das Engagement, mit dem die Eheleute Wolf den Betrieb weiterführten, belegt die Tatsache, dass beide im Jahre 1971 die Prüfung als Bäckermeister/in ablegten. In der vierten Generation übernahmen  Sohn Reiner  Wolf, der ebenfalls die Meisterprüfung abgelegt hat,  mit Ehefrau Connie Paulina Wolf (geb. Pavón- Muñoz) den Familienbetrieb. Für den Fortbestand des traditionsreichen Handwerksbetriebes ist somit gesorgt. Erhalten blieb alle Jahre hindurch die familiäre Tradition der Bäckerei Wolf.

Heinrich Wolf, ein Bruder von Reinhard Wolf, ein weiterer Bäcker aus dem Familienkreis, war bis vor kurzem über 40 Jahre lang im Betrieb beschäftigt. Die Brötchen sind ein Stichwort für den Bekanntheitsgrad der Bäckerei, schließlich sind die „Wolfe-Brötchen“ bekannt und geschätzt. Neben mehreren Sorten Brot und Brötchen gehören eine Vielzahl von Feinbackwaren und Kuchen zum täglichen Angebot. Seit 2003, bieten wir außerdem Frühstück  und leckere Torten in unserem Café- Stübchen an.

Wir arbeiten die ganze Zeit mit unseren Kunden zusammen und schaffen somit schöne und erstaunliche Dinge.